Die Radikale Linke Bochum enstand Anfang 2011 mit der Absicht in Bochum linksradikale Perspektiven auszubauen. Hierzu organisieren wir und beteiligen wir uns an Aktionen die zum Ziel haben eine kontinuierliche Praxis des sozialen Widerstands zu etablieren, aber wollen auch die Idee einer Überwindung der kapitalistischen Totalität und des Aufbaus einer kommunistischen Gesellschaft vorantreiben. Unser Ziel ist dabei immer fundierte Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft mit sozialem Widerstand zu verbinden. Zwar sind wir der Auffassung, dass das kapitalistische Übel nicht auf negative charakterliche Eigenschaften einelner Personen, wie zum Beispiel von Politikern oder Bankmanagern zurückführbar ist, sondern alle Menschen Teil der Verwertungsmaschinerie sind. Jedoch beziehen wir einen eindeutigen Klassenstandpunkt, stehen also auf der Seite derjenigen, die ihre Abeitskraft verkaufen müssen und derjenigen, denen dies gar nicht erst möglich ist. Wir wollen uns auch mit den Menschen aus der sogenannten „dritten Welt“ solidarisieren. Unsere Aktivität lässt sich von keinerlei Parteien und auch nicht von sonstigen Gruppierungen oder Institutionen instrumentalisieren oder beeinflussen. Wir sind allerdings immer offen für Bündnisse und Kooperationen und sind daran interessiert Erfahrung auf Feldern zu sammeln, in denen wir bisher unerfahen sind. Wenn ihr Anregungen oder Kitik habt, oder interessiert seid bei uns mitzumachen, wendet euch an rlbo@riseup.net.
„Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst. [..] Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ Karl Marx

